Speedway Volksfest in Güstrow

Kurz bevor die Speedway Europameisterschaft in ihre zweite Runde ins russische Togliatti geht kommt hier der Bildernachtrag aus Güstrow.
Das Stadion war voll, das Wetter passte und das Racing war gut. Was will man als Speedwayfan eigentlich mehr? Nicki Pedersen, der ja in jüngster Vergangenheit stark kritisiert wurde, zeigte in Güstrow, dass er alles unter Kontrolle hat und gewann den ersten EM-Lauf. Aber bevor ich hier noch anfange große Texte zu schreiben gibt es lieber gleich den Link zu den Bildern.


EM-Stand nach 1 von 4 Rennen

Pos. Name Nation Pkte.
1 J. Kołodziej POL 14
2 N. Pedersen DEN 14
3 P. Kildemand DEN 11
4 E. Sajfutdinow RUS 11
5 T. Gollob POL 9
6 A. Jonsson SWE 9
7 A. Miedziński POL 9



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WM Teutschenthal

Deutschland – USA: 1:0
wir sind im WM-Fieber…aber man sollte im ganzen Rummel um die National Elf nicht den Motorsport vergessen! Denn wie Ihr sicherlich wisst, machte der Motocross GP-Zirkus halt in Teutschenthal.
Trotz der Fußballweltmeisterschaft kamen doch einige Fans, um die Stars der Motocross Grand Prix Szene anzufeuern. Allen Voran natürlich Max Nagl #12 der im Talkessel sein Comeback gab (fünf GP Zwangspause nach Trainingsunfall). Das sein Speed stimmte, zeigte er bereits mit einem dritten Platz im Qualirace am Samstag. Seine starke Performance topte er am Rennsonntag dann im ersten Lauf mit einem sensationellen Start-Ziel-Sieg. Das war mal ein Comeback nach Maß! In Lauf zwei wurde er nach schlechtem Start (nach Runde eins auf Position zwölf liegend) von den Zuschauern zum siebenten Platz gepusht. Doch diese beiden starken Ergebnisse nach so einer langen Pause reichten aus, um den zweiten Platz beim GP of Germany zu erringen – Super Max!
Platz eins ging an den Belgier Clement Desalle #25 und Platz drei an seinen Landsmann Jeremy Van Horebeek #89. An der Spitze der WM bleibt weiterhin der amtierende Weltmeister aus Italien, Antonio Cairoli #222. Dennis Ullrich #149 war am Ende 14. (18./9.). Die Wildcard Piloten Christian Brockel #711 (24./21.) und Dennis Baudrexel #519 (28./-) blieben leider ohne WM-Punkte. Einzig Marcus Schiffer #287 (19./18.) konnte mit Gesamtplatz 19 aufwarten und fünf WM-Zähler verbuchen.
IMG_3533Max Nagl bei seinem Comeback im Talkessel


Jeffrey Herlings #84 war auch in Teutschenthal das Maß der Dinge – zwei Laufsiege für Ihn und der Ausbau seiner WM-Führung auf nunmehr 105 Punkte. Arnaud Tonus #200 konnte verletzungsbedingt nicht starten und verlor so weiter Punkte. Tim Gajser #243 (2./2.) aus Slovenien kam am Ende Platz zwei. Herlings Teammate Jordi Tixier #911 belegte Platz drei. Von den deutschen Wildcard-Piloten konnte sich allein Henry Jacobi #29 (20./27.) einen WM-Punkt sichern. Niklas Raths #443 (27./30.) und Stephan Büttner #37 (24./32.) gingen bei ihrem WM-Debüt leer aus.

Bei den Frauen holte sich Meghan Kat Rutledge #66 (2./1.) den Pott vor Chiara Fontanesi #8 (1./2.), die weiterhin mit dem Redplate unterwegs ist und Livia Lancelot #114 (4./3.). Beste deutsche war Stephanie Laier #110 (5./4.) mit Platz vier. Larissa Papenmeier #423 (8./6.) kam auf Platz sieben vor der Lokalmatadorin Anne Borchers #111 (7./7.). Alicia Reitze #40 (19./16.) und Kim Irmgartz #211 (24./18.) holten mit mit den Platzierungen 17 und 19 ebenfalls WM Punkte.

Brian Hsu #91 machte Boden gut und holte in der EMX 125 zwei Laufsiege, wohingegen Davy Pootjes #46 mit Schlüsselbeinfraktur Null Punkte schrieb.

In der EMX 150 holte Eric Schweller #77 mit der Wildcard ausgestattet den 3. Platz.

Viel Spaß beim anschauen der Bilder in unserem Showroom

weitere Bilder gibt es auf Facebook unter: Sport und Pressefoto Alexander Grimm

LM Schorstedt

Nach einigen Speedway Veranstaltungen und um euch auf das kommende WM Wochenende in Teutschenthal einzustimmen, waren wir beim MC Schorstedt zur Motocross Landesmeisterschaft Sachsen Anhalts zu Gast. Am Sonntag rollten hier die Clubsportklasse, 125er 2T/250er 4T (Junioren und Senioren), Open und die Seitenwagen (LVMX) an den Start.
In der Klasse 8 (Clubsport) setzte sich Alexander Muhl (#271) im Finale durch und verwies Dario Patzelt (#796) sowie den Meisterschaftsfüher Silvio Schmähl (#21) auf die Plätze zwei und drei.

Die Klasse 4 (Senioren) und 4.1 (Junioren) starten gemeinsam, werden aber getrennt gewertet. Bei den Junioren konnte Oliver Jacques Sczeponek (#776) seine Führung mit 50 Punkten weiter aufstocken. Platz zwei ging an Henry Hardy Herbst (#8) vor Alexander Böhm (#119), der das Podium komplettierte. Die erfahreneren Piloten der Klasse 4 zeigten ebenfalls packendes Racing bei der Hitze. So gewann Tabellenführer Christoph Schade (#96) vor Thomas Knobloch (#77) und Pit Falke (#10), der erstmals in diesem Jahr auf das Podest klettern durfte.

In der offenen Klasse behielt Luca Lier (#711) die Oberhand und konnte weitere 50 Punkte einstreichen. André Brandin (#262) konnte den zweiten Platz erringen und liegt damit auf Position fünf im Gesamtklassement. Pech hatte Patrick Pietrzak (#222) als er in Führung liegend stürzte. Alles in Allem belegte er Platz drei, konnte aber dennoch seien Abstand zum drittplatzierten um vier Punkte erhöhen. Denn wie Ihr vielleicht wisst bekommen die ersten zwei Fahrer die Chance sich bei den Monster Energy Cross Finals in Magdeburg (30./31. August 2014) mit Fahrern aus den anderen Amateurserien Deutschlands zu messen. Die Startnummer von Patrick Pietrzak sollte man sich für Nächstes Wochenende schon einmal vormerken, wird sie doch in der MXGP Klasse von keinem geringeren als den sieben fachen Weltmeister Antonio Cairoli pilotiert.

Doch nun genug der Vorrede… Bilder gibt es wie immer im Showroom

Speedway Pfingstpokal Güstrow

Bereits seit 1976 wird vom MC Güstrow zu Pfingsten ein Rennen veranstaltet. In diesem Jahr wurde ebenfalls wieder um den Pfingstpokal gekämpft. Doch noch bevor das Rennen richtig los ging wurden die bereits im Stadion anwesenden Zuschauer, Fahrer und Helfer von einem kräftigen Platzregen durchnässt. Blättert man in der Geschichte des Pfingstpokals so findet man im Jahre 2005 keine Rennergebnisse sondern den Vermerk “Abbruch wegen Dauerregen”. Sollte sich das wiederholen? – nicht ganz…
Nach der üblichen Fahrervorstellung begannen die Heats, die spannender nicht hätten sein können. Der Regen zuvor, hatte die Bahn richtig griffig werden lassen und bot somit eine perfekte Grundlage für spannende Läufe. Zudem kamen die deutschen Protagonisten mit den Bahnverhältnissen gut zurecht, was sich in der Euphorie der angereisten Fans niederschlug. Doch diese sollte in der dritten Bahndienstpause umschlagen. Denn es begann wieder zu regnen. Die Fahrer versuchten das bestmögliche aus der Situation zu machen und boten in drei weiteren Läufen besten Speedway. Der 16. Lauf wurde nach einem Sturz vom Routinier Peter Karlsson (SWE) abgebrochen und nach Rücksprache mit den Fahrern wurde die Veranstaltung für beendet erklärt, da der Regen die Bahn unfahrbar und auch zu gefährlich machte. Christian Hefenbrock (GER) hatte zu dem Zeitpunkt die meisten Punkte auf seinem Konto und wurde somit als Sieger gewertet. Der zweite Platz ging an den Sieger des Osterpokals 2014 – Timo Lathi (FIN) vor Rohan Tungate (AUS).


Schon am 06.07. sehen wir uns in Güstrow zum Europameisterschaftslauf wieder.


Ergebnis nach Rennabbruch in Lauf 16 von 20

Pos. Name Nation Pkte.
1 Christian Hefenbrock GER 10
2 Timo Lathi FIN 9
3 Rohan Tungate AUS 8
4 Mathias Schultz GER 8
5 Nick Morris AUS 8



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Speedway U21 Team SF1 Teterow

Am Abend vor Pfingsten fand in Teterow neben dem traditionsreichen Bergring das Team WM Semifinale 1 zwischen den Nationen Tschechien, Deutschland, Großbritannien und Australien statt.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von einer FMX-Show. Im Gegensatz zu den Freestylern, die eher mit dem Wind zu kämpfen hatten, war für die Stahlschuhartisten die Bahn eine Katastrophe, denn so viele Restarts in Folge von Stürzen hatte ich noch nicht gesehen. Zudem noch eine wohl eher fragliche Entscheidung des Schiedsrichters, als der deutsche Meister Kay Huckenbeck erstmals für Deutschland in Führung lag und die Bergring Arena zum kochen brachte. Jedoch wurde auch dieser Lauf durch eine Sturz in der letzten Kurve der letzten Runde abgebrochen. Die Entscheidung lautete: Restart – zum Ärger der deutschen Fans. Im Rerun, nun unter Druck gesetzt noch einmal ein solches Ergebnis “nach Hause zu fahren”, führte Huckenbeck zwar bis zur zweiten Kurve, überzog jedoch seine Maschine und stürzte. Gleich darauf wurde Erik Riss (GER) auch noch disqualifiziert als sein Team die Ersatzmaschine nicht rechtzeitig bereitstellen konnte und so die zwei Minuten Uhr gnadenlos ablief. Die beiden nachfolgenden Läufe fanden offiziell aufgrund der Verletzungen von Huckenbeck und Härtel ohne deutsche Beteiligung statt. Aus Zuschauersicht entstand jedoch der Eindruck, dass das die Reaktion des deutschen Teams auf die Entscheidung des Schiedsrichters war. In den letzten vier Heats konnten die Team Manager entscheiden wen sie ans Band ließen. Hier drehten die Tschechen den Spieß dann um und waren am Ende von Lauf 20 punktgleich mit Australien. Das Stechen gewann Vaclav Milik (hatte beim GP in Prag die Wildcard Anm. d. Red.) für die Tschechische Republik verdienterweise vor Nick Morris.


Zum Abschluss der Veranstaltung fand noch ein Finallauf zum alljährlichen Auerhahnpokal statt. Dieser wurde durch Sturz von Milik (in Führung liegend) nach der zweiten von vier (ursprünglich fünf) Runden abgebrochen. Entgegen der Erwartungen des Zuschauers einen Rerun zu sehen, wurde das Ergebnis nach Rennabbruch unverständlicherweise gewertet, sodass Max Fricke den Auerhahnpokal gewann.


Ein paar Impressionen findet Ihr in unserem Showroom


Ergebnis Team WM SF1

Pos. Nation Pkte.
1 Tschechien 37+3
2 Australien 37+2
3 Großbritannien 34
4 Deutschland 8


Speedway GP Prag

Runde vier, der aus 12 Rennen bestehenden Speedway Weltmeisterschaft fand am vergangenen Wochenende in der Tschechischen Hauptstadt Prag statt. Wie auch im vergangenen Jahr konnte Tai Woffinden (#1 / GBR) seinen Triumph aus dem Vorjahr (als er in Prag erstmals einen GP gewinnen konnte Anm. d. Red.) wiederholen. Laut Statistik hat er damit gute Chancen erneut Weltmeister zu werden. Denn im vergangenen Jahrzehnt holten sieben von zehn Fahrern im gleichen Jahr den Weltmeister Titel, die auch in Prag den GP-Sieg geholt haben. Zweitplatzierter wurde der Weltmeister von 1997 und 2011 Greg Hancock (#45 / USA). Er feiert morgen (03.06.2014) seinen 44 Geburtstag und gehört damit noch längst nicht zum “alten Eisen”. Dritter wurde der Slowene Matej Žagar (#55). Unsere deutsche Hoffnung, Martin Smolinski kam nicht so richtig in das Rennen und wurde vor tausenden deutschen Fans mit sechs Punkten nur 12. Damit verpasste er erstmals in diesem Jahr die Semis.


WM-Stand nach 4 von 12 Rennen

Pos. Name Nation Pkte.
1 Tai Woffinden GBR 46
2 Greg Hancock USA 46
3 Darcy Ward AUS 45
4 Nicki Pedersen DEN 44
5 Matej Žagar SLO 43
6 Krzysztof Kasprzak POL 42
7 Chris Holder AUS 40
8 Fredrik Lindgren SWE 38
9 Martin Smolinski GER 37
10 Niels-Kristian Iversen DEN 35



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ADAC Masters Drehna

Sand, Staub und eine neue Strecke erwartete uns in Fürstlich Drehna. Die ADAC Masters, Youngster
und Junior Piloten sind in die Saison 2014 gestartet und wir waren für Euch vor Ort.
Im Showroom gibt’s ein fettes Fotopaket!! Check out..

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Speedway Osterpokal Güstrow

Letztes Jahr musste der Osterpokal zwar in den Schnee fallen aber in diesem Jahr wurde bei bestem Wetter um den Osterpokal gekämpft. Sieger wurde der Finne Timo Lathi, der erst nach der Absage von SGP und SEC Fahrer Fredrik Lindgren ins Fahrerfeld nachrückte. Eine kleine Auswahl an Bildern gibt es wie immer im Showroom

Niedersachsencup Syke

Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und haben beim Eröffnungslauf des NSC in Syke ein paar Bilder
geschossen. Ne Menge los auf dem Hillmannring und einige schnelle Leute unterwegs..
Im Showroom wartet eine kleine Auswahl..

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